Mittwoch, 29. April 2015

MMM mit Ottobre Bluse



Nachdem ich gestern im Kleid so gefroren habe und der Wetterbericht für heute nicht viel wärmer sagt (auch wenn wenigstens die Sonne scheint), heute mit Jeans.


 Dafür trage ich aber meine erste genähte Bluse mit Langarmshirt drunter. Mehr dazu hier.

Das Material ist gecrashte Seide, herrlich leicht und der Schnitt ist von Ottobre aus der 05/13 Ausgabe, das Modell Leo Bohemian.

So, und nachdem das erste Foto ohne Schuhe, dafür aber mit Kopf ist, nun eins mit Schuhe aber nur mit Teilkopf....


 
Und jetzt geh ich mal beim MMM schaun, was die anderen für schöne selbstgenähte Sachen anhaben. Ganz vorne steht heute Sybille von das BürofürschöneDinge mit einem tollen Blazer.

Dienstag, 28. April 2015

Zwei Hosen für mich - Mona von So Pattern



Stephanie von SO! Pattern hat eine neue Hose, die Mona herausgebracht. Das, was sie von anderen unterscheidet, ist der Umschlag im vorderen Bereich. Ausserdem wird sie ohne Reissverschluss genäht. Der Abschluss oben erfolgt durch Bündchen. Das macht es erheblich einfacher.

Nachdem ich eh eine neue Schlafanzughose gebraucht habe, hab ich beschlossen, mir daraus ein Probemodell zu nähen. Da ist es nicht so schlimm, wenn sie nicht richtig passen sollte. Und vorsichtshalber hab ich auch einen eher fragwürdigen Stoff hergenommen; einen nahezuundehnbaren Piquée von Trigema in Fehlfärbung.

 Die Länge ist ungesäumt, da ich es in der Nacht gerne lange mag.
Das Probemodell hat mir gleich gepasst. Nur für die richtige Hose  wollte ich es dann hinten noch eine Kleinigkeit höher haben und die Oberschenkel hab ich auch noch um einen halben cm erweitert, da meine richtige Hose aus Webware ist. Taschen hab ich hier aus Faulheitsgründen weggelassen und für einen Schlafanzug brauch ich es eh nicht.

Und hier nun die richtige Hose.

Die Passe hab ich hinten frei schnauze um 2 cm in der Mitte erhöht – inzwischen ist auch eine Anleitung im Ebook wie man sich selber vermessen kann und wie man dann das Schnittmuster für sich entsprechend anpasst. Gilt vor allem dann, wenn man entweder nach vorne oder hinten eine größere Ausbuchtung aufweisen kann.....  Aber da war meine Hose schon fertig.


Die Streifen hab ich nicht ganz passend hinbekommen, aber immerhin stimmt die Richtung :-).

Sie passt gut; sitzt mir nun ausreichend locker an den Oberschenkeln und ist trotzdem noch relativ schmal geschnitten. Nach unten hin verjüngt sie sich leicht.
Da ich mir offensichtlich ein super lappriges Bündchen ausgesucht habe, habe ich mir schon nach dem ersten Probetragen einen Gummi miteingezogen. Die Hose hat sich sonst nämlich schnell selbstständig auf den Weg nach unten gemacht….
Jetzt bleibt sie dort wo sie sein soll.


Hier sieht man den Überschlag / die Überlappung mal etwas in  größer:


Und die Hose macht jeden Schmarrn mit.


Auf den Fotos sieht man so richtig, wie schnell es nun endlich mit der Natur geht. Letzte Woche bei meinen Bethiouaphotos waren die Bäume noch ganz braun und nun haben sie schon viele Blätter und Blüten.

Noch was zur Länge: Bei mir hat die Originallänge gut gepasst. Wenn man über 1,65 ist, dann sollte man vorher auf jeden Fall messen, ob man sich die Beine verlängern muss. Nicht, dass man dann auf einmal eine ungewollte 7/8 Hose hat.

Und da es ein neu herausgebrachtes Schnittmuster ist, kommt sie nun zu out now.

Bilder von den anderen Probenäherinnen findet ihr hier.

Bei RUMS darf die Hose ebenfalls auflaufen. 

Mittwoch, 22. April 2015

Mein amerikanisches T-Shirt Bethioua.



Eigentlich war ich ja nur in den Keller zu meinem Stofflager gegangen, um Stoff für das Geburtstagsshirt meiner Nichte auszusuchen.

Dabei fiel mir der Stoffrest von diesem Elsekleid in die Hände.  Ich hatte schon länger vor, mir ein Bethioua von Elle Pulse zu nähen. Diesen tollen Pulli gibt es als Freebook hier.
T-Shirts brauche ich ebenso. Deswegen hab ich mir das Schnittmuster geholt und ausprobiert, ob mir der Rest denn für den Ärmelteil reichen würde.
Und er hat genau drauf gepasst.

Und schon hatte ich wieder mehr Arbeit – nicht nur ein Geburtstagsshirt sondern auch ein T-Shirt für mich. Eigentlich nehm ich mir schon lange lange vor, endlich mal mein Trachtenufo abzuschliessen, bevor ich wieder was „normales“ für mich nähe ….. Aber wie es halt so mit den Vorsätzen ist, es gibt immer gute Ausreden :-).

Hier ist es nun: mein amerikanisches Bethioua-T-Shirt.


Die Fotos entstanden heute früh vor der Arbeit in der Morgensonne - die meisten Fotos hat heute mal mein kleiner 4jähriger Sohn gemacht.

 
Was ich nun so im Tragen merke: Den vorderen Halsausschnitt mache ich mir das nächste Mal etwas tiefer, denn ich ziehe immer wieder vorne runter, da es mir am Hals zu unangenehm ist (wie gerade hier).


 Den Hals und die Armabschlüsse hab ich mit elastischem Ziergummi gemacht. Das gefällt mir gut – nur hab ich so meine Schwierigkeiten, das ganze überlappend hinzubekommen, wenn ich es gedehnt annähe.




Am Schluss, dh wenn das letzte Stückchen unterm Füsschen ist, rutscht es fast immer so weit zusammen, dass eine kleine Lücke entsteht. Sieht man auf dem Foto hier ganz gut (das ist noch die beste von den dreien…).

 
Hätte denn hier jemand einen Tipp für mich, wie man das am besten handhabt.
  
Unten hab ich mich vorne für die gerade und hinten für die abgerundete Variante entschieden.




 Und den Abschluss für Mittelfaule – einen Rollsaum.


 
Der MMM wird heute von Susi – alle wünsche werden wahr- in tollem afrikanischem Cocktailkleid angeführt.

Und zum Schluss noch einen Dank für meinen kleinen Fotographen.

 

Mittwoch, 15. April 2015

"Tut nur so als ob" wickelrock Vicky

Wickelröcke mag ich gerne - sie haben aber leider den Nachteil, dass sie im Sitzen zu schnell zu viel von den Beinen freilegen wenn man nicht richtig aufpasst.

Wie gut, dass Stefanie von SO-Pattern nun einen Pseudowickelrock rausgebracht hat, den es zum Probenähen galt.
Er schaut so aus, dass er vorne gewickelt wäre - ist es aber nicht. Der Eindruck wird nur durch geschickte Faltenlegung erreicht. Deswegen kann man mit ihm auch super radfahren oder sich ohne Sorgen in der Arbeit hinsetzen.

 Hier gibt es das Schnittmuster.

So schaut er nun aus:


 Was mir besonders gut daran gefällt, dass man nicht viel Papier fürs Schnittmuster braucht. Das ist nämlich nur ein einfaches Rechteck und es wird genau erklärt, wie und mit welchen Maßen man sich das Stoffstück zurechtschneiden muss.

Die Rückenansicht:


Das einzig "blöde" an meinem Rock ist, dass ich einen relativ festen Satinstoff gewählt habe. Mir hat unten die Borte so gut gefallen, dass ich ihn unbedingt verarbeiten wollte.
Nur leider ist er etwas steif und dadurch fällt der Rock nicht 100% schön.

Mein Rock ist noch nach der ersten Variante genäht. Inzwischen wurden die 1/4 Punkte für das Bündchen ein Stück nach hinten gelegt, damit er vorne liegt fällt.

Das ist er komplett:


Im Orginal wird der Saum unten auch 10 cm umgeschlagen und nicht wie bei mir nur 2 cm. Aber das ging bei mir aus Stoffgründen nicht. Nur den breiteren Saum erhält der Rock einen schöneren Fall.


Genäht ist er wirklich einfach und schnell - nur die Faltenlegung hat etwas Hirnschmalz bei mir erfodert; aber mit halten, stecken und ausprobieren hab ich es dann hinbekommen. Danach kam es mir ganz easy vor :-).

Hier sieht man ganz gut, dass der Stoff etwas steif ist.


Schaut doch auch mal bei den anderen Probenähmädels vorbei, die haben auch tolle Varianten gezaubert, u.a. wo die Falte aus einem anderen Stoff genäht ist, was den Wickeleffekt noch besser unterstreicht.

Der MMM wird heute von Nina aka Kleidermanie in einem schön sommerlichen Kleid vorgeführt. => und nachdem ich wieder dazugelernt habe, dass Probenähen nicht zum mmm darf (der Link wurde deswegen gelöscht), geht es nun ab zu RUMS. Das nächste Mal bin ich schlauer.

Und das ganze kommt auch noch zu OutNow.