Sonntag, 24. November 2013

Mittelalterkleidung

Im Juli findet bei uns in der Stadt immer ein sehr grosses Mittelalterfest statt.
 Und dieses Jahr sollte unsere Familie da endlich mal zumindest einigermassen standesgemäss gekleidet hingehen.

Für mich selbst gab es das aufwändigste Kleid nämlich ein Höllenfensterkleid samt Unterkleid. Das Schnittmuster ist aus dem Set "Seitenlose Kleider "  RH 140 (Rocking Horse Farm) von Neheleniapatterns.

Am Anfang steht das Unterkleid, die Cotte. Ich habe es so eng genäht, wie ich es ohne Reissverschluss an,- und ausziehen kann. Material ist reines Leinen.


Darüber kommt dann das Höllenfensterkleid. Da ich es etwas feiner haben wollte, habe ich es unten und an den Ausschnitten mit einer gestickten Bordüre versehen.



Die Höllenfenster im Detail:

 
Der Saum im Detail. Das Muster wäre eigentlich für Jeanstaschen vorgesehen, aber mir hab es mit der französichen Lilie so gut gefallen.

Und noch die Kopfbedeckung. Die "Hänger" an der Seite haben am Kopf dann so be..... ausgeschaut, dass ich sie  lieber nach innen gesteckt habe.

 
  Und da man ja auch noch einen Ort braucht, wo man sein Geld, Handy (so richtig authentisch halt) etc aufbewahren möchte, hab ich noch eine Tasche dazugemacht.





































Ich wollte natürlich nicht alleine historisch gewandet gehen sondern die ganze Familie sollte entsprechend gekleidet sein.

Deswegen hab ich noch für die drei Männer eine kurze Cotte und ein Barett angefertigt. Mein Mann hat dann noch eine Hose dazubekommen. Die Bindegürtel hab ich in Fingerschlaufentechnik geflochten.

Der Kleine wollte an dem Tag leider nicht seine Cotte anziehen, aber wenigstens zum Barett hat er sich überreden lassen. Und hier sind wir nun in voller Montur auf dem Burgfest unterwegs.






































Das Projekt hat dann doch einige Zeit in Anspruch genommen. In Summe bin ich ca. 6 Wochen drangesessen.

So und das waren jetzt die Teile 15 - 26 des Jahres 2013.

Montag, 11. November 2013

viele Shirts, Hose und ein Kleid

Weiter geht es mit dem 8. genähten Teil.
Das ist eine Monkeypant von Schnabelina für das Baby einer Freundin.

Das neunte Teil ist für mich ein Lemon Juice Shirt aus der Ottobre Woman 02/2013 geworden.  Stoff ist Trigema Jersey. Hier sieht man es zusammen mit meinem Midsommar Wickelwenderock von letztem Jahr.




Das 10. Teil ist das Shirt Nr. 2 aus der Ottobre 02/2013. Eingentlich sollte es meine Schwester bekommen, aber der Schnitt ist ihr zu weit.  Der Stoff ist Trigema Piquée.


Teil Nr. 11 und 12 sind zwei T-Shirts für die Buben nach Ottobre Workshop 301. Mein Cousin war im Werksverkauf von Lillestoffe und hat mir drei tolle mitgebracht. Und einer davon war der untere Feuerwehrstoff. Die werden heissgeliebt.




Nr. 13 ist wieder ein Teil für mich, das Kleid Nr. 17 aus der Ottobre 02/2013. Es ist genau das richtige für schön warme Tage.
Verarbeitet ist hier Trigema Sweat.

 Das 14. Teil diesen Jahres ist schon wieder was für mich. Da hab ich ein heissgeliebtes und am Kragen schon sehr abgewetztes Chiemsee T-Shirt recyclet. Wieder ein Ottobre 02/2013 Nr. 2.




















Danach ging es mit einem richtig grossen Projekt weiter, Mittelalterliche Kleidung für die ganze Familie damit wir passend gekleidet zum grossen Burgfest unserer Stadt gehen konnten.
Mehr dazu gibt es im nächsten Eintrag.


Donnerstag, 7. November 2013

meine Premiere

Tja, dann versuche ich mich mal an meinem ersten Post, damit auch was drinsteht.

Letztes Jahr habe ich nach ca. 15 Jahren Pause wieder angefangen zu nähen (damals war ich aber nicht so fleissig).

Und nachdem das ja bekanntermassen süchtig macht, sind dieses Jahr schon zahlreiche Werke entstanden.

Ich fange mal mit den ersten 10 an.

Eine Quiala von Farbenmix für mich aus Trigema Putzlappen.


Und damit ich für meine Sportsachen endlich mal genügend Platz habe, habe ich mir eine El Grande genäht.

Hier hab ich nicht aufgepasst und die Innenseite verwendet. Und das ganze erst vorm Zusammennähen gemerkt. Deswegen blieb es so.

Drei Innentaschen.















Für mich und meinen Großen wollte ich eine Softshelljacke nähen. Und da das Material doch eher teuer ist, gab es zwei Probejacken aus billigem Fleece.

Einmal einen Quinn mit Cars Stickerreien.



Und für mich die 2679 von Jalie.


Dazwischen hupfte ein Geschenk für den Nachwuchs einer Freundin, eine Monkeypant von Schnabelina.


So, und hier nun die fertigen Softshelljacken. Hier die Quinn.

An die Kaputze und vorne queer hab ich eine Reflexpaspel eingenäht. Der Nachteil vorne ist nur, dass man sieht, dass der RV nicht auf gleicher Höhe ist. Aber es gibt schlimmeres.
(z.B. das MANN mit dem Papa unterwegs ist, ungeplanterweise auf den Spielplatz gehen und der Grosse dann mit einem Loch im Ärmel dieser Jacke heimkommt. Nicht sehr gross aber trotzdem sehr ärgerlich).

Und hier meine Jalie 2679. Leider hab ich vorher nicht drangedacht zu schaun, ob der Softshell (von Extremtextil) genauso elastisch ist wie die Fleecejacke. Die passt nämlich super. Und so sitzt mir die Jacke unten eigentlich zu straff, etwas lockerer wäre angenehmer. Wenigstens weiss ich es jetzt für das nächste Mal.
 Auch hier hab ich Reflexpaspeln eingenäht.

Der Reisverschluss von innen. Schön verdeckt nach der Methode von AOIDE.

Ein Geburtstagsgeschenk, das Kaputzenkleidchen von Schnabelina (ohne Kaputze).

So jetzt mach ich doch nicht 10 sondern nur 7, das sind genügend Bilder für das erste Mal.